Siemens legt morgen Quartalszahlen vor
Deutschlands größter Elektrokonzern Siemens berichtet am Donnerstag über das abgelaufene Quartal.
Analysten rechnen mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang. Insbesondere in der Netzwerksparte ICN hält die Flaute an.
Wegen seiner breiten Aufstellung wird Siemens nach Einschätzung von Beobachtern aber erneut besser davonkommen als viele andere High-Tech-Unternehmen. Bei der Halbjahres-Pressekonferenz im englischen Bournemouth wird Siemens-Chef Heinrich von Pierer auch zu den weiteren Aussichten Stellung nehmen.
Umsatzeinbruch von neun Prozent
Der Siemens-Umsatz dürfte nach Schätzung der Analysten im zweiten
Quartal des laufenden Geschäftsjahres um etwa neun Prozent auf gut
19 Mrd. Euro gesunken sein.
Siemens"Gründe für den von uns erwarteten Umsatzrückgang sind die negativen konjunkturellen Rahmenbedingungen, der immer noch als schwach einzustufende Auftragseingang sowie die fehlenden Anzeichen einer fundamentalen Erholung in der Kommunikationstechnik", erklärten die Analysten der HypoVereinsbank.
Experten von J.P. Morgan halten allein in der Mobilfunksparte ICM einen Umsatzeinbruch von 20 Prozent für möglich. Zugelegt haben dürfte Siemens hingegen wieder in klassischen Bereichen wie dem Lichtkonzern Osram und der Medizintechnik.
