22.04.2003

WACKELIG

Bildquelle: PhotoDisc

Schlechtes Jahr für Telekoms erwartet

Trotz einer Gewinnsteigerung von 14 Prozent im ersten Quartal hat der US-Telekommunikationskonzern Sprint am Montag einen ernüchternden Ausblick auf das Gesamtjahr gegeben.

Einschließlich einmaliger Gewinne stieg der Quartalsgewinn auf von 0,29 auf 1,85 Mrd. USD.

Die Einnahmen gingen auf 3,58 von noch 3,90 Mrd. USD im Vorjahr zurück. Den Umsatzrückgang begründete das Unternehmen mit einer schwächeren Nachfrage und dem Preisdruck auf Grund des harten Wettbewerbs.

Kunden telefonieren mobil und schreiben Mails

Wie andere Festnetz-Anbieter leidet Sprint darunter, dass die Kunden verstärkt mobil telefonieren oder E-Mails nutzen. Der Konzern hat Analysten zufolge jedoch zudem unerwartet schwach bei Internet-Zugängen und im Mobilfunk abgeschnitten.

"Es gab keine Anzeichen für eine Erholung des Marktes, aber ich weiß nicht, ob das überhaupt noch eine große Überraschung ist", sagte der Analyst David Barden von der Banc of America Securities. Aufmerksam verfolgen müsse man nun, ob die Internet-Umsätze ein spezielles Problem bei Sprint oder ein grundsätzliches der Branche seien.

Im nachbörslichen Handel gaben die Werte der beiden börsennotierten Einheiten des Konzerns deutlich nach.