Deutsche T schließt Ortsnetz-Verträge
Die Deutsche Telekom [DT] hat sich mit 19 Wettbewerbern über die Bereitstellung von Dienstleistungen im Rahmen der freien Wahl des Ortsnetzanbieters geeinigt, wie aus unternehmensnahen Kreisen verlautbart wurde.
"Die DT hat entsprechende Vereinbarungen mit 19 Konkurrenten getroffen", so die Kreise. Noch sei allerdings nicht bekannt, ob diese Anbieter die Verträge auch umsetzten, hieß es weiter. Das werde sich erst in der nächsten Woche bei der Präsentation der Geschäftsmodelle zeigen. Ein Sprecher der DT sagte auf Anfrage: "Wir sehen uns mit unseren Preismodellen gut aufgestellt."
Vom kommenden Freitag an dürfen Anrufer durch spezielle Vorwahlen - wie seit 1998 bei Ferngesprächen üblich - auch im Ortsbereich Gespräche an der DT vorbei führen.
Die freie Wahl des Anbieters bei Ortsnetzgesprächen wird in Deutschland nach langer Verzögerung vom 25. April an möglich sein. Damit können künftig mehr Unternehmen der noch marktbeherrschenden DT bei Ortsnetzgesprächen Konkurrenz zu machen.
Deutschland öffnet "Letzte Meile"Die "Welt am Sonntag" berichtete unter Berufung auf Kreise der DT, dass mehr als 20 Unternehmen mit eigenen Diensten in den bisherigen Monopolmarkt der Telekom drängen würden.
