17.04.2003

STUDIE

Bildquelle: nokia

Handystrahlung irgendwie ungefährlich

Handys und Mobilfunkmasten haben einer französischen Studie zufolge zwar keinen messbaren Einfluss auf die Gesundheit, trotzdem sollten Handynutzer nach Ansicht der Pariser Umweltgesundheitsbehörde AFSSE [Agence Francaise de Securite Sanitaire Environnementale] Vorsicht walten lassen.

"Möglicherweise" verstärke der Einsatz von Mobiltelefonen Migräneanfälle, räumte die AFSSE ein. Versuche an Ratten hätten gezeigt, dass die Gefäße im Gehirn vor allem bei schlechtem Empfang eines Handys stark beansprucht und dabei durchlässiger würden.

Vorsicht ist besser

Die von Mobilfunknetzen genutzten Antennenmasten stellten jedenfalls "keinerlei Gefahr dar, mit ihrer Anwesenheit kann kein Risiko verknüpft werden", betonte der wissenschaftliche Direktor der erst im vergangenen Dezember gegründeten Behörde, Denis Zmirou.

"Vorsichtshalber" sollten die Strahlungsmengen, denen Handynutzer ausgesetzt sind, aber weiter gesenkt werden, empfahl die AFSSE. Zudem sollte auf allen Geräten die Elektrostrahlen-Dosis angegeben werden.