Xing will bis zu 38 Euro pro Aktie

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04.12.2006

Der Börsengang soll 95 Mio. Euro bringen.

Der Börsengang des Internet-Kontaktnetzes Xing [früher OpenBC] am kommenden Donnerstag wird statt des angepeilten Erlöses von 100 Millionen Euro am kommenden Donnerstag zwischen 75 und 95 Millionen Euro einbringen, wie das Hamburger Unternehmen am Montag mitteilte. Das ist jedoch noch immer ein Vielfaches des Umsatzes, der im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr gerade sechs Millionen Euro betrug.

Finanzspritze

Die Papiere sollen zwischen 30 und 38 Euro das Stück kosten, teilte Xing mit. Von den 2,5 Millionen Aktien stammten 1,35 Millionen aus einer Kapitalerhöhung und der Rest einschließlich der Mehrzuteilungsoption von den Altaktionären. Der Firma fließen damit aus dem Börsengang unter dem Strich rund 41 Millionen Euro zu. Nach dem Gang aufs Parkett soll der Anteil der Aktien im Streubesitz rund 48 Prozent betragen.

Xing finanziert sich derzeit ausschließlich über Mitgliedsbeiträge. Fast jeder achte der fast 1,5 Millionen Nutzer zahlt 5,95 Euro im Monat für die Premium-Mitgliedschaft. Die meisten Mitglieder des Online-Klubs kommen aus Deutschland. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Konkurrenz der Netzwerker

Der größte Wettbewerber, das US-Unternehmen LinkedIn, hat bereits angekündigt, in Deutschland aktiv zu werden. Mit dem Geld aus dem Börsengang will Xing weiter wachsen.

(APA | futurezone)