Philips-Team gewinnt deutschen Robocup
Über 120 Teams aus elf Ländern nahmen dieses Wochenende am Robocup German Open 2003 teil.
Über den Sieg konnte sich das Philips Robocup Team aus Eindhoven/Niederlanden freuen. Mit ihrem extrem harten Schuss hatten sie schon im letzten Jahr den Gegnern keine Chance gelassen.
Zweiter wurden die Ulm Sparrows von der Universität Ulm und dritter das portugiesische Team 5DPO-2000 von der Universität Porto.
Das Grazer Team "Mostly Harmless" musste sich leider schon früh geschlagen geben.
Die Ergebnisse der Grazer
Nach Niederlagen gegen das Team der Isfahan University im Iran
[6:0] und der Universität Dortmund [4:0] konnte "Mostly Harmless"
noch ein Unentschieden gegen die Robokicker der portugiesischen
University of Minho und einen Sieg [0:1] gegen das Team aus Tübingen
herausholen.
Das "Mostly Harmless"-Team der TU Graz
Robocup German Open 200380 Kilo-Blechkicker agieren selbstständig
In allen sechs Ligen agieren die Roboterspieler völlig selbstständig, eine Fernsteuerung ist nicht möglich.
Die Königsklasse ist die Middle-Size-League, in der sich die Kicker mit Hilfe von Sensoren, Kameras und gesteuert durch einen PC orientieren. Das Spielfeld ist zehn mal sechs Meter groß.
Die Grazer TU spielt mit vier Robotern in der Middle-Size-League. Die Blechkicker sind rund einen halben Meter groß, verfügen alle über eine eigene Sensorik und bringen etwa 80 Kilo auf die Waage.
Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft
Die meisten Mannschaften nutzten das Turnier als Vorbereitung auf
die Weltmeisterschaft ab 2. Juli in Padua/Italien.
Robocup 2003 in Padua
