Gesitteter Wii-Start in Japan
Wie schon bei der PS3 haben japanische Kunden ohne Gedränge und Schießerei auf ihre neue Nintendo-Konsole gewartet.
Hunderte Käufer standen am Samstag zum Verkaufsstart für Nintendos neue Spielekonsole Wii in Japan Schlange.
Im Gegensatz zu den USA, wo es beim Start der PS3 zu Rangeleien und Verletzten kam, lief in Japan aber alles mit asiatischer Gelassenheit ab - von Tumulten war bisher nichts zu hören oder lesen.
Angeblich bereits ausverkauft
Unbestätigten Meldungen zufolge sollen alle beim Japan-Start verfügbaren 400.000 Konsolen bereits ausverkauft oder zumindest reserviert sein. Durchschnittlich zwei bis drei Spiele sowie einen weiteren Controller nahmen die japanischen Kunden demnach ebenfalls mit nach Hause.
In Europa soll Nintendos Wii-Konsole am 8. Dezember auf den Markt kommen.
Konsolenkampf ist eröffnet
Nach dem erfolgreichen Start der Wii vor zwei Wochen in den USA wird sich der Konkurrenzkampf zwischen Nintendo und seinen Rivalen Sony und Microsoft auf Japans hart umkämpftem Konsolenmarkt zum Jahresende weiter verschärfen.
Sony hatte seine neue PlayStation 3 in Japan am 11. November in die Läden gebracht, während Microsoft mit einer günstigeren Version seiner Xbox 360 im vergangenen Monat herauskam.
Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 25.000 Yen [umgerechnet 163 Euro] ist die Wii nur etwa halb so teuer wie Sonys PlayStation und auch günstiger als das einfachere Xbox-360-Modell von Microsoft, das für 29.800 Yen an den Start ging.
Bis zum Jahresende will Nintendo allein in Japan eine Million der neuen Geräte ausliefern. Bis Ende März sollen es weltweit sechs Millionen werden.
(futurezone | dpa)
