Canon Österreich verdoppelt Gewinn
Die Östereich-Tochter des japanischen Kamera- und Kopiererherstellers Canon hat im abgelaufenen Jahr 2002 deutlich mehr verdient.
Bei einem konstanten Umsatz von 147 Mio. Euro [68 Mio. Euro im Consumer-Bereich, 79 Mio. im Business-Segment] hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] im Vorjahr von 1,58 auf 3,04 Mio. Euro fast verdoppelt.
Die Zahl der Mitarbeiter wurde im Rahmen einer europäischen Zentralisierung des Marketings durch natürlichen Abgang um 30 auf nunmehr 390 reduziert. Der Prozess ist seit Februar dieses Jahres abgeschlossen.
Digicam-Verkauf boomt
Weiter gepunktet hat Canon vor allem mit Digitalkameras. Mehr als
jeder zweite verkaufte Fotoapparat ist bereits digital. Mit rund 20
Mio. Euro Umsatz machten Digitalkameras 2002 fast ein Drittel des
gesamten Consumer-Geschäfts aus.
CanonDer Ausfall von zwei Großkunden - die insolvente Kopierkette Melzer und das Verteidigungsministerium - haben einen Umsatzanstieg von Canon Österreich 2002 verhindert.
Für heuer erwartet Baldauf trotz eines anhaltend stagnierenden Gesamtmarktes ein Umsatzplus von fünf Prozent. Die Auftragseingänge ließen im zweiten Quartal eine deutliche Belebung erwarten, so Canon.
Bei Digitalkameras sollen sich die Canon-Österreich-Umsätze mittelfristig verdoppeln. Schon 2004 sollen vier von fünf verkauften Kameras digital sein. Vor allem digitale Spiegelreflexkameras würden in den nächsten zwei Jahren "abheben". Sie sollen mittelfristig deutlich billiger werden.
Canon ist in Österreich mit 22 Prozent Marktanteil hauchdünner Marktführer bei Digitalkameras vor Olympus mit 21 und Nikon mit 13 Prozent.
Platz zwei bei Druckern
Nummer eins auf dem österreichischen Markt ist Canon mit 20 Prozent Marktanteil auch bei digitalen Kopierern. Bei Tintenstrahldurckern hält Canon einen österreichischen Marktanteil von 26 Prozent und ist damit Nummer zwei hinter HP [28 Prozent].
