Universal will auch am iPod mitverdienen
Doug Morris: "Nette Idee"
Am Dienstag sagte Universal-Chef Doug Morris bei einem Pressegespräch in New York, er würde in der für Anfang 2007 angesetzten nächsten Verhandlungsrunde mit Apple die Forderung auf den Tisch bringen, dass sein Label an den Gewinnen für jeden verkauften iPod beteiligt werde. Er bezeichnete die entsprechende Anfrage der Journalisten als "nette Idee".
Erst Microsoft, dann Apple
Universal, der größte Musikkonzern der Welt, hatte schon Microsoft dazu gebracht, für jeden verkauften Zune-Player Geld an das Label abzuführen.
Zwar befindet sich Apple als Marktführer im Online-Musikverkauf in einer stärkeren Ausgangsposition als Herausforderer Microsoft, aber die neue Konkurrenzsituation könnte Apple-Chef Steve Jobs dazu zwingen, Morris' Forderungen nachzugeben.
Wie die "Financial Times" am Dienstag berichtete, befindet sich Apple auch in Verhandlungen mit den großen Hollywood-Studios, welche die Inhalte für Jobs' Online-Filmgeschäft bereitstellen sollen.
Die Studios, so das Blatt, wollten Jobs dazu drängen, die DRM-Bestimmungen für Film-Downloads zu verschärfen.
(Reuters | FT.com | futurezone)
