Brennstoffzellen-U-Boot in See gestochen
Das weltweit erste U-Boot mit Brennstoffzellen-Antrieb hat am Montag in Kiel seine Jungfernfahrt angetreten.
Wie die Kieler Werft HDW mitteilte, ist "U 31" das erste von vier U-Booten der Klasse 212 A, die an die Deutsche Marine geliefert werden sollen.
Übungs-Torpedos
Zunächst soll das U-Boot in der westlichen Ostsee im Flachwasser
erprobt werden. Auf dem Prüfstand steht die gesamte Schiffstechnik.
Auch die ersten Übungs-Torpedos sollen abgeschossen werden.
HDW300 bis 350 Millionen USD
Die neue nicht-nukleare U-Bootklasse zeichnet sich durch einen außenluftunabhängigen Antrieb auf der Basis der Wasserstoff-Brennstoffzelle aus.
Das 60 Meter lange U-Boot kann mehrere Wochen unter Wasser bleiben. Darüber hinaus erzeugt die Brennstoffzelle weder Geräusche noch Abgaswärme, damit ist das Unterseeboot faktisch nicht zu orten.
Ein Exemplar kostet rund 300 bis 350 Millionen USD.
Die erste "U31" soll im März 2004 ihren Dienst in deutschen und norwegischen Gewässern aufnehmen. Erste Vorbestellungen liegen nach Angaben der Deutschen Marine von Korea und Griechenland bereits vor.
