Siemens suspendiert Mitarbeiter
Konsequenz aus Bestechungsaffäre
Der Elektrokonzern Siemens hat wegen der Untreue- Vorwürfe mehrere Mitarbeiter von ihren Aufgaben entbunden und vorläufig suspendiert. Der Ombudsmann habe wie angekündigt zuvor geprüft, ob gegen die betreffenden Mitarbeiter ein "hinreichender Verdacht" bestehe und das bestätigt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in München.
Um wie viele Mitarbeiter es sich handelt, wollte der Sprecher nicht sagen, es sei aber eine "überschaubare Anzahl". Damit zieht das Unternehmen erste Konsequenzen aus der Affäre um schwarze Kassen, wegen der insgesamt sechs Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzen.
(dpa | futurezone)
