05.04.2003

SOFC

Bildquelle: fuZo

Neues Material für Brennstoffzellen-Anode

Oxidkeramische Brennstoffzellen [SOFC Solid Oxide Fuel Cell] können direkt mit Erdgas betrieben werden und arbeiten mit 800 bis 1.000 Grad Celsius bei besonders hohen Temperaturen.

Schottische Forscher haben nun ein neues Material für die elektrisch leitende Anode entwickelt, mit dem die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Kraftwerke erhöht werden kann.

Nickelfreie Elektroden

Eine nickelfreie Anode aus den Elementen Lanthan, Strontium, Chrom und Mangan soll laut John T S Irvine von der St. Andrews University nicht nur die Ablagerungen verhindern, sondern auch die Stabilität der Elektrode bei möglichen Oxidationen sichern.

Da das Material keinen Nickel beinhaltet, benötigt es allerdings höhere Temperaturen, um eine vernünftige Leistungsdichte zu liefern. Damit arbeitet Irvine gegen den Entwicklungstrend, der in Richtung der Verringerung der Betriebstemperaturen geht.