UMTS, GPS, die Stadt und wir
Städte können ganz schön fremd sein. Wie heißt diese Strasse? Wo ist der nächste Wirt oder ein gutes Sushi-Lokal?
Geht es nach den Vorstellungen des Londoner Thinktank SoMa [social matrices], wird diese Information in Zukunft via Handy oder entsprechenden PDA¿s jederzeit abrufbar sein.
Abgelegt von kompetenten Einheimischen, die im Vorbeigehen ihre Lieblingsplätze markieren und Botschaften hinterlassen.
Anwendungen wie diese werden im Projekt ¿Urban Tapestries¿ entwickelt, das den Stadtraum auf der Basis bestehender Technologien neu vermessen und erfahrbar machen will.
SoMa - Social MatricesInfopfade durch den Großstadtdschungl
"Wenn du in einer Strasse ein Gebäude siehst, das dich interessiert, dann kannst du diesen Ort markieren und ihn mit einem Text oder digitalen Foto verknüpfen", erklärt Lane.
Der Prototyp, der im Herbst dieses Jahres in London ausprobiert werden soll, richtet sich an Touristen, doch Giles Lane und seine Kollegen arbeiten auch an Varianten für Pendler und andere Städtebenutzer.
"Die Idee ist, dass sich in das Gewebe der Stadt etwas einbetten lässt, das wir soziales Wissen nennen", so Giles Lane.
Heute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Giles Lane vom Londoner ThinkTank SoMa über die Nachteile von
GPS, die veränderte Rechtslage bei UMTS-Lizenzen und die Zukunft von
"location based services".
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