Alcatel verkauft Immobilien
Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel hat am Donnerstag den Verkauf seines Firmensitzes in Paris und seiner belgischen Produktionsstätte von Hoboken angekündigt.
Die Veräußerungen erfolgen im Rahmen eines Verkaufsplans im Bereich nicht strategischer Aktiva im Ausmaß von einer Mrd. Euro, hieß es von Seiten der Betriebsleitung.
Vordem war bereits der Alcatel-Sitz in Spanien an den US-amerikanischen Fonds Colony verkauft worden.
Alcatel reorganisiert sich in drei SpartenVerkaufen und Mieten
Laut Angaben von Alcatel werden die Veräußerungsverträge mit langfristigen Mietverträgen gekoppelt.
Der Pariser Firmensitz wurde an den deutschen Investitionsfonds KanAm Grund Kapitalanlagengesellschaft mbH verkauft, die belgische Fabrik an die finnische Telekommunikations- und Elektronikfirma Scanfil Oyi.
Den Kaufpreis gab Alcatel in den beiden Fällen nicht bekannt. Im Vorjahr hatte der Konzern einen Verlust von 4,7 Mrd. Euro erlitten.
