03.04.2003

LIZENZ

Bildquelle: MS

Studenten-Office als Topseller

In den USA ist die Office-XP-Version für Studenten derart beliebt, dass Microsoft die Lizenzbestimmungen aufweichen will.

In Shops, in denen sowohl die Version für Lehrer und Studenten als auch die Standardversion verkauft werden, sprechen die Zahlen für sich. Die Studentenversion kommt auf einen Marktanteil von 34,4 Prozent, während die Standardversion mit 4,7 Prozent ein eher bescheidenes Dasein fristet.

Generell wurde Office XP in den ersten zehn Monaten 300.000 Mal in der Studentenversion und 121.000 Mal in der herkömmlichen Version verkauft.

Demnach soll künftig jeder Haushalt, in dem sich ein Student oder Lehrer befindet, zum Erwerb der vergünstigten Lizenz berechtigt.

Die Preisunterschiede können sich sehen lassen: Die Studentenversion wird teilweise bereits ab 110 USD angeboten, die Standardversion kostet das Vierfache.

Auch Kinder dürfen Office kaufen

Die Lizenzbestimmungen werden künftig großzügig ausgelegt - sogar Kinder in der Vorschule können bereits die Software beziehen. Darüber hinaus darf die Software auf bis zu drei Rechnern installiert werden.

Großer Markt

Einzig wenn die Software von den Eltern für Geschäftszwecke verwendet wird, muss eine herkömmliche Version erworben werden.

Allein mehr als die Hälfte der US-Haushalte hat ein Kind unter 18 Jahren. Dazu kommen noch Familien mit Lehrern oder Studenten. Mit der neuen Lizenzpolitik kann Microsoft quasi hintenherum sein Produkt billiger anbieten, ohne offiziell die Preise senken zu müssen.

Im Businessbereich sind die Office-Verkäufe unverändert stark. Die Nachfrage nach Office XP Professional übersteigt sogar die nach der Standardversion.