Leica ruft M8 zurück

DIGICAMS
24.11.2006

Reparaturprogramm für die M-Serie

Nachdem sich zahlreiche Kunden über Streifenbildung in den Bildern aus der 4.200 Euro teuren Messsucherkamera beschwert hatten, empfiehlt Leica den frühen Käufern der M8, das Gerät in seinem Werk in Solms kostenlos reparieren zu lassen.

User sehen infrarot

Ein weiterer Kritikpunkt qualitätsbewusster Leica-Nutzer war die hohe Empfindlichkeit des Sensors für Infrarotlicht, was dazu führen konnte, dass schwarze Kleidungsstücke mit Kunstfaseranteil auf den Leica-Fotos unter bestimmten seltenen Umständen in Magenta-Farbtönen dargestellt wurden. Diesen Nutzern bietet Leica an, zwei kostenlose UV/IR-Sperrfilter im Durchmesser ihrer Wahl zu liefern.

Der zweite "Fehler" ist allerdings eher ein Feature als ein Bug. Um die hohe Leistung der Leica-Objektive möglichst unverfälscht übertragen zu können, entschied sich die Firma dazu, einen sehr dünnen Filter vor den Sensor zu setzen, der mehr IR-Licht durchlässt als die dickeren Filter anderer Digitalkameras.

Der Zehn-Megapixel-Sensor der M8 wird von Eastman Kodak hergestellt.