AN.ON-Abschlussbericht präsentiert
Die Partner des deutschen Projekts Anonymität Online [AN.ON] haben am Freitag in Berlin ihren Abschlussbericht vorgelegt.
Das Projekt, an dem mehrere deutsche Firmen, Universitäten, Datenschutzzentren und der Chaos Computer Club [CCC] teilnahmen, brachte unter anderem den JAP AN.ON Proxy [JAP] hervor, eine quellenfreie Software, die es ihren Nutzern ermöglicht, sich im Internet zu bewegen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Gemeingut Privatsphäre
Für die Projektpartner nahm Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein die Präsentation im deutschen Bundeswirtschaftsministerium auch zum Anlass, auf bedenkliche Entwicklungen hin zum Überwachungsstaat hinzuweisen.
Weichert stellte in diesem Zusammenhang vor allem den Abbau von Bürgerrechten im Rahmen der Terrorabwehr sowie die von der EU verordnete Vorratsdatenspeicherung heraus.
An der Veranstaltung nahmen auch Referenten der Verbraucherzentrale Bundesverband, des Bundeskriminalamts [BKA], der Deutschen Telekom und des eco-Verbands der deutschen Internetwirtschaft e. V. teil.
Wichtiger Tagesordnungspunkt war weiters die Relevanz von Internet-Anonymisierungsdiensten für den Verbraucherschutz und die unbeobachtete Recherche von Journalisten.
