Rasensprenger über Satelliten steuern
Angesichts der kommenden warmen Jahreszeit stellen sich zahlreiche Gärtner bereits die Frage nach der optimalen Bewässerungsmethode für ihre Gärten.
Hilfe könnten sie dabei von einem satellitenunterstützten Bewässerungssystem bekommen, das derzeit in mehreren Städten in den USA getestet wird.
Das Steuerungsgerät bekommt via Satellit aktuelle Wetterdaten von den Wetterstationen und errechnet daraus den Verdunstungsgrad der Pflanzen und die Wassermenge, die den Ausgleich schaffen soll.
Um die optimale Wassermenge berechnen zu können, werden Daten über die Pflanzenarten, Lichtverhältnisse [Schatten, Sonne], die Beschaffenheit des Bodens und die Anzahl der Sprinkler eingegeben.
Das System soll laut Adan Ortega, Vizepräsident des Metropolitan Water District, vor allem ein Problem lösen: die Überbewässerung der Gärten und die damit verbundene Verschwendung von Wasser, das vielerorts importiert werden muss.
Metropolitan Water DistrictDas Gerät kostet inklusive Installation und zwei Jahre Wetterdaten 285 USD. Obwohl schon in einigen Tests eingesetzt, konnte keien Website zu dem System von HydroPoint Data Systems gefunden werden.
Weathertrack25 Prozent weniger Verbrauch
In mehreren Tests konnten mit dem Sytem bis zu 25 Prozent der verbrauchten Wassermenge eingespart werden, vorausgesetzt die Gärtner ließen das System auch walten.
Ein anderer allseits bekanntes Einsatzgebiet für Satelliten liegt in der Überwachung. Eltern können nunmehr mit einer Armbanduhr ihre Kinder rund um die Uhr verfolgen.
Die Armbanduhr mit GPS- und Handyfunktion ist in der Lage, den Aufenthaltsort des Trägers auf wenige Meter genau zu bestimmen.
Kinder auf dem Satellitenbild
Den genauen Aufenthaltsort seines Kindes kann man bequem vom
Computer aus auf einem Satellitenbild [mit Zoom-Funktion]
betrachten.
Armbanduhr überwacht Kinder
