Daten sammeln für den Artenschutz
Mithilfe von Computern wollen Wissenschaftler das Leben und Wirken des Gelbflossen-Tunfisch untersuchen.
Um die Vermehrung und Wanderung der Fische durch den Ozean besser verfolgen zu können wurden im Achotines Labor in Panama 17 Tunfischen kleine 1.500 USD teuere Datenrekorder eingesetzt.
Eine der Hauptaufgaben der Rekorder ist es Temperaturschwankungen im Körper des Fisch zu erkennen. Damit wollen die Wissenschaftler herausfinden ob sich die Temperatur nur bei Fütterung oder auch beim Laichen erhöht und erhoffen sich dadurch weitere Rückschlüsse auf die Vermehrungsrate und die Position im Meer. Zusätzlich werden auch Informationen über die Wassertemperatur, Licht und Druckverhältnisse aufgezeichnet.
Die Wissenschaftler der Inter-American Tropical Tuna Commission [IATTC] wollen verhindern, dass der Thunfisch zu einer bedrohten Tierart im östlichen Pazifik wird. Die IATTC liefert der Fischindustrie die jährlichen Fangquoten um genau das zu verhindern.
IATTCFünf Jahre auf 16 MB
Im Moment weiß man noch zuwenig über die Jugendtage des Gelbflossen-Tunfisch um einem Überfischen entgegenzuwirken.
Die Anstrengungen der Kommission gehen nun dahin zu untersuchen wie die Eier im offenen Ozean überleben.
Ein Rekorder kann bis zu fünf Jahre Information [oder 16 MB] über ein Tunfischleben sammeln. Bis jetzt wird aber noch getestet, ob die Geräte nicht das Laichverhalten oder das Wachstum generell unterbinden.
