29.03.2003

BLUB

Bildquelle: fuZo

Daten sammeln für den Artenschutz

Mithilfe von Computern wollen Wissenschaftler das Leben und Wirken des Gelbflossen-Tunfisch untersuchen.

Um die Vermehrung und Wanderung der Fische durch den Ozean besser verfolgen zu können wurden im Achotines Labor in Panama 17 Tunfischen kleine 1.500 USD teuere Datenrekorder eingesetzt.

Eine der Hauptaufgaben der Rekorder ist es Temperaturschwankungen im Körper des Fisch zu erkennen. Damit wollen die Wissenschaftler herausfinden ob sich die Temperatur nur bei Fütterung oder auch beim Laichen erhöht und erhoffen sich dadurch weitere Rückschlüsse auf die Vermehrungsrate und die Position im Meer. Zusätzlich werden auch Informationen über die Wassertemperatur, Licht und Druckverhältnisse aufgezeichnet.

Fünf Jahre auf 16 MB

Im Moment weiß man noch zuwenig über die Jugendtage des Gelbflossen-Tunfisch um einem Überfischen entgegenzuwirken.

Die Anstrengungen der Kommission gehen nun dahin zu untersuchen wie die Eier im offenen Ozean überleben.

Ein Rekorder kann bis zu fünf Jahre Information [oder 16 MB] über ein Tunfischleben sammeln. Bis jetzt wird aber noch getestet, ob die Geräte nicht das Laichverhalten oder das Wachstum generell unterbinden.