Unternehmen setzen auf Drahtlos
Der Einsatz drahtloser Technologien in Unternehmen ist laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie in Europa weiter auf dem Vormarsch.
So soll WLAN mit dem Standard 802.11b bereits eine starke Präsenz erreicht haben. 42 Prozent der befragten Unternehmen setzen es ein und weitere 15 Prozent planen eine Einführung, heißt es in einer vom Unternehmensberater Frost & Sullivan präsentierten Analyse.
Für die Studie wurden über 100 Führungskräfte in acht europäischen Ländern befragt. Die Analyse zeige zunächst einen erheblich gewachsenen Bekanntheitsgrad der drahtlosen Technologien und Dienste [darunter WLAN, SMS, HSCSD, GPRS und WAP].
Die Schlüsselprobleme bei der Einführung drahtloser Dienste werden der Studie zufolge vor allem bei Zuverlässigkeit, Kosten und Sicherheit gesehen.
Riskanter Pfusch bei FunknetzenProduktivitätszuwachs
64 Prozent aller befragten Unternehmen sehen einen Produktivitätszuwachs durch drahtlose Lösungen. Für die meisten WLAN-Nutzer hat sich die Investition positiv ausgewirkt, allerdings als Technologie für einen engeren Mitarbeiterkreis und nicht als Gesamtlösung zur Vernetzung aller Computernutzer.
Bei Bluetooth-Lösungen hat sich die Verbindung Notebook - Handy als "Killerapplikation" herauskristallisiert. Knapp die Hälfte aller User nannte diesen Aspekt als wichtigste Anwendung, gefolgt von LAN-Zugang, Peer-to-Peer-Networking und Synchronisation.
Die Nachfrage nach Bluetooth-Geräten im Unternehmensbereich ist insgesamt noch ziemlich niedrig. Nur neun Prozent der befragten Unternehmen verwenden es bereits, weitere 22 Prozent planen die Nutzung in nächster Zeit.
