Intel überarbeitet PDA-Chips
Intel überarbeitet sein Angebot bei PDA-Chips. Der US-Prozessorenhersteller nutzt für die jüngsten Mitglieder seiner XScale-Familie, den PXA263, PXA260 und PXA255 eine neue Gehäuse-Technologie, um vor allem kleinere Chips zu ermöglichen.
Der PXA263 ist der erste PDA-Chip von Intel mit einem "stacked" Gehäuse, bei dem Speicher und Prozessorkern in einem Gehäuse vereint sind.
Der PXA260 ist "Pin-kompatibel" zu früheren Modellen und soll Herstellern von Handhelds den Übergang auf die nächste Prozessoren-Generation erleichtern.
Der PXA255 ist schließlich als Ersatz für seinen im vergangenen Jahr vorgestellten Vorgänger PXA250 gedacht.
Die beiden Prozessoren PXA263 und PXA 260 sind bereits in Vorserien verfügbar. Die Serienfertigung soll im zweiten Quartal 2003 starten. Der PXA255 wird bereits von Handheld-Produzenten eingebaut.
StrongARM muss gehenVor allem platzsparend
Den PXA263 hat Intel mit einem integrierten 32 MB StrataFlash-Speicher ausgestattet. Durch die Vereinigung von Speicher und Prozessorkern in einem Baustein können bis zu 72 Prozent des Platzbedarfs innerhalb eines Geräts eingespart werden. Der für Multimedia-Anwendungen gedachte Prozessor wird in Versionen mit Taktfrequenzen von 200 MHz, 300 MHz und 400 MHz ausgeliefert.
Der PXA260 hat eine Grundfläche von 13 x 13 Millimetern, gegenüber vergleichbaren Elementen werden dadurch bis zu 53 Prozent an Platz eingespart. Auch dieser Prozessor wird in Versionen von 200 MHz, 300 MHz und 400 MHz auf den Markt kommen.
Der PXA255 soll sich gegenüber seinem Vorgänger vor allem durch einige Systemverbesserungen auszeichnen. So verdoppelte Intel die Leistung des Systembus. Gleichzeitig wurde die Arbeitsspannung bei einer Taktfrequenz von 400 MHz auf 1,3 Volt gesenkt, wodurch eine Verringerung des Energieverbrauchs um 30 Prozent erzielt wurde.
