Teletrader verfehlt eigene Erwartungen
Das börsennotierte Wiener Software-Unternehmen Teletrader ist im vergangenen Jahr hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben.
Insbesondere im vierten Quartal 2002 sei der Geschäftsverlauf "durch die Unsicherheit der Kapitalmärkte schwächer als geplant" gewesen. Im Geschäftsbereich Internet- und mobile Anwendungen sei der geplante Umsatz "trotz allen Bemühens" nicht erreicht worden. Die Erlöse im Geschäftsbereich "Financial Software Applications" seien hingegen "gut über Plan" gelegen.
Nach endgültigen Zahlen ist der Umsatz 2002 um 27,5 Prozent auf 4,42 Mio. Euro gestiegen, der Betriebsverlust [EBIT] konnte dabei auf minus 0,55 Mio. Euro mehr als halbiert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] wurde von minus 1,5 Mio. Euro auf minus 0,046 Mio. Euro verbessert.
Ursprünglich hatte das Unternehmen für 2002 eine Null im Ergebnis und einen Umsatz von 5,1 Mio. Euro angepeilt.
Teletrader2003 ausgeglichenes EGT angestrebt
Ein ausgeglichenes EGT peilt das Unternehmen nun im heurigen Jahr an. Der Umsatz soll um knapp 20 Prozent auf 5,39 Mio. Euro steigen, so das Unternehmen weiter.
Teletrader hat damit seine jüngsten Prognosen bestätigt. Der Kurs der Teletrader-Aktie ist am Montag um 0,13 Prozent auf 15,95 Euro gefallen.
