Der Kampf um Clear Channel beginnt
Mächtige Investorengruppen bieten um Clear Channel Communications, den größten Rundfunkbetreiber der USA. Auch Google lauert im Hintergrund.
Für den größten US-Rundfunkbetreiber Clear Channel Communications liegen nach Informationen aus mit der Situation vertrauten Kreisen vom Dienstag mindestens zwei Angebote vor.
Eines komme von einem Konsortium um Bain Capital und Thomas H. Lee Partners, verlautete am Dienstag. Das andere habe eine Gruppe um Providence Equity Partners, Blackstone und Kohlberg Kravis Roberts vorgelegt.
Radio verliert gegen das Netz
Bereits seit Tagen wird über einen Besitzerwechsel bei dem Unternehmen spekuliert, das 1.150 Rundfunksender betreibt und einen Marktwert von mehr als 17 Milliarden Dollar hat. Die texanische Clear Channel beherrscht in vielen Gegenden der USA den Hörfunkmarkt mit mehreren Stationen. Wie andere mit Werbung finanzierte Sender hat die Firma derzeit mit einer wachsenden Konkurrenz durch Satellitenradio, das Internet und MP3-Spieler zu kämpfen.
Ein Interesse an Clear Channel wurde auch der Internet-Firma Google nachgesagt, da sie im Geschäft mit Radiowerbung expandieren will. Clear Channel hatte im vergangenen Monat bekannt gegeben, dass es Übernahmeangebote erwägen würde.
(Reuters | futurezone)
