E-Mail-Welle "überrollt" Vatikan
Der Vatikan wird seit Tagen von E-Mails für Papst Johannes Paul II. überflutet.
Darin danken Zehntausende Menschen aus aller Welt dem Oberhaupt der katholischen Kirche für seinen Einsatz gegen einen Irak-Krieg.
Da der Papst selber keine E-Mail-Adresse habe, würden alle möglichen Kongregationen des Vatikans angeschrieben, berichteten am Mittwoch Vatikan-Mitarbeiter. Auch die Telefone würden ständig läuten.
Die Adressen seien von Gläubigen ins Internet gestellt worden, hieß es in den italienischen Medien. Viele Gläubige hätten den 82-jährigen Johannes Paul II. aufgefordert, nach Bagdad zu reisen, um einen Krieg zu stoppen, schrieb die Tageszeitung "La Stampa".
Handybesitzer in Italien können Papstworte auch per SMS empfangen. Das neue Service des Vatikans und der Telecom Italia ist Teil der Strategie von Johannes Paul II., die Jugend auch über moderne Kommunikationsmittel anzusprechen.
Täglich eine SMS vom Papst
