Apple stellt iMac-Verkauf ein
Apple hat nach fünf Jahren offiziell den Verkauf seines populären iMac eingestellt und den ungewöhnlich gebauten Rechner von seinen Shop-Seiten genommen. Der Rechner soll jedoch weiterhin für Schulen erhältlich sein.
Der Original-iMac, dem viele Analysten die ¿Rettung¿ des Computerherstellers zuschreiben, wurde auch nach der Vorstellung seines Nachfolgers im "Schreibtischlampen-Design" und des größeren eMac weiterverkauft, doch nun scheint sein endgültiges Ende gekommen zu sein.
Seit seiner Einführung 1998 erhielt der 15-Zoll-Röhrenmonitor-PC einige Updates wie FireWire, CD Brenner und DVD-Laufwerke. Doch die ungewöhnliche Form wurde beibehalten und die Farbpalette im Laufe der Zeit immer wieder erweitert.
Seine "Jugend" verbrachte der iMac hauptsächlich in bunten Zuckerlfarben, um im frühen Erwachsenenalter mit "Flower Power" seine Kunden zu suchen und schließlich mit Farben wie Grafit und Schneeweiß die Farbpalette abzurunden.
Apple ÖsterreicheMac nun Einsteigermodell
Laut Marktforschungsinstitut IDC hat Apple dem iMac viel zu verdanken. Bei seiner Einführung war das Konzept eines All-in-one-Computers noch ungewöhnlich, doch seitdem wurde das Gerät millionenmal verkauft und hat Apple de facto vor dem Konkurs gerettet.
Der iMac hat lange Zeit als Apple-Einsteigermodell gedient. Mit seiner Einstellung wird nun der eMac zum Einsteigergerät, der zwar die Form des iMac weiterführt, jedoch einen 17-Zoll-CRT-Flachbildschirm hat.
