Oracle steigert Umsatz und Gewinn
Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle hat in seinem dritten Geschäftsquartal trotz der nach wie vor schwachen Nachfrage Gewinn und Umsatz gesteigert. Das sei im Wesentlichen durch die Veräußerung von Software-Upgrades an Altkunden erzielt worden.
Der Umsatz mit neuen Software-Lizenzen - Schlüssel für das künftige Wachstum - sei allerdings um vier Prozent gesunken, wie das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.
Der Konzern sieht noch keine nachhaltige Wende im Technologiebereich. Die Unternehmen seien bei IT-Investitionen weiterhin zurückhaltend, sagte Finanzchef Jeff Henley bei Vorlage der Zahlen. Schuld sei unter anderem der drohende Irak-Krieg.
Auch im letzten Quartal hatte Oracle bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Oracle über den ErwartungenÜber den Erwartungen
Der Nettogewinn sei in den drei Monaten bis Ende Februar auf 571 Millionen USD [539 Mio. Euro] oder elf Cent je Aktie gestiegen, teilte der SAP-Konkurrent nach Börsenschluss mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte Oracle einen Gewinn von 508 Millionen USD oder neun Cent je Aktie verzeichnet.
Der Umsatz habe sich um 2,4 Prozent auf 2,31 Milliarden USD erhöht. Analysten hatten im Durchschnitt den Gewinn je Aktie mit zehn Cent und den Umsatz mit 2,31 Milliarden USD erwartet.
Im laufenden Quartal rechne das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie zwischen zwölf und 15 Cent, so Henley. Analysten prognostizieren den Gewinn je Aktie für das vierte Quartal im Durchschnitt mit 14 Cent.
Aktienkurs gefallen
Der Kurs der Oracle-Aktie fiel im nachbörslichen Handel auf 11,69 USD, nachdem die Aktie den regulären Handel bereits um 0,8 Prozent tiefer auf 12,25 USD geschlossen hatte.
