BKA weist Bericht zu Telekomdaten zurück

DEUTSCHLAND
02.04.2009

Behörde: "Keine Rasterfahndung mit Kundendaten"

Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, es habe von der Deutschen Telekom (DT) Kundendaten für eine Rasterfahnung im Anti-Terror-Kampf erhalten. Die "Frankfurter Rundschau" hatte am Donnerstag unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sei in nahezu allen Kunden-Datenbeständen der DT anhand bestimmter Kriterien nach islamistischen "Schläfern" gesucht worden.

Abgleich von Kundendaten

"Dem BKA sind von der Deutschen Telekom im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 und auch in anderem Kontext keine Kundendaten übermittelt worden, die in eine Rasterfahndung eingeflossen sind", teilte die Behörde am Abend mit. "Einen wie von der 'Frankfurter Rundschau' vermuteten massenhaften Abgleich vertraulicher Kundendaten hat es im BKA nicht gegeben", so das Amt.

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(dpa)