EU startet Produktpiraterie-Beobachtungsstelle
Kompetenzzentrum gegen Piraterie
Anlässlich einer Konferenz zum Thema Produktfälschung, die am Donnerstag in Brüssel stattfand, hat EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy den Start der EU-Beobachtungsstelle gegen Produktpiraterie bekanntgegeben.
"Zentrale Ressource"
Die Beobachtungsstelle wird der Kommission beigeordnet sein und von deren Diensten unterstützt werden. Jedes Mitgliedsland der EU wird einen Delegierten entsenden. Außerdem sollen "Repräsentanten von Schlüsselindustrien aus dem privaten Sektor" zu den Arbeiten beitragen. Die Stelle soll "ein Diskussionsforum für EU-Parlamentarier, Vertreter der Mitgliedsstaaten, Industrievertreter, Experten, Wissenschaftler und Strafverfolger" bieten.
Die Beobachtungsstelle soll Daten über das Ausmaß der Produktpiraterie in der Union sammeln und diese als Grundlage für weitere Maßnahmen gegen Fälscher und Produktpiraten bereitstellen. Sie soll als "zentrale Ressource" der Union für den Kampf gegen Piraterie dienen, die Zusammenarbeit der Strafverfolger in den Mitgliedsstaaten verbessern helfen, Unternehmen beraten und die Öffentlichkeit über das Thema informieren.
