TA-Urteil: AK kritisiert Schweigen

WETTBEWERB
27.03.2009

Kritik an der fehlenden Begründung für die 1,5 Mio. Strafe

Dass die Telekom Austria (TA) eine Strafe von 1,5 Millionen. Euro wegen Ausnutzens der marktbeherrschenden Stellung bekommen hat, die Bundeswettbewerbsbehörde sich aber weigert, den Grund dafür zu nennen, erzürnt die Arbeiterkammer (AK).

"Präventive Wirkung für Marktteilnehmer"

"Das ist keine offene Wettbewerbspolitik, immerhin haben die Entscheidungen auch eine präventive Wirkung für die übrigen Marktteilnehmer, und letztendlich profitieren auch die Konsumenten von einer transparenten Vorgangsweise", so die AK.

Auch die börsennotierte und teilstaatliche TA hatte sich am Donnerstag geweigert, etwas zu dem Urteil zu sagen.

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(APA)