Der Lauschangriff - ein Rohrkrepierer

Ö1
24.03.2009

"Digital.Leben" über die "besonderen Ermittlungsmaßnahmen"

Seit Mitte der 90er Jahre darf die Polizei in Österreich Personen im Privatbereich und in der Öffentlichkeit überwachen. Für "besondere Ermittlungsmaßnahmen", bekannter sind sie unter dem Titel Lauschangriff, setzt die Exekutive auf ein Arsenal an Techniken, das aus einschlägigen Agentenfilmen bekannt ist: Richtmikrofone, Videokameras und Peilsender kommen da beispielsweise zum Einsatz.

"Digital.Leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Radioserie ist auch gratis als Podcast abonnierbar:

Daneben kann die Polizei Telefongespräche abhören und Standort- und Vermittlungsdaten von Mobiltelefonen abfragen.

Doch wie viel mehr an Sicherheit bringen diese teuren und personalintensiven Ermittlungsmethoden? So gut wie keine, meint der Datenschützer und Obmann der ARGE Daten, Hans Zeger, nach der Lektüre des jüngsten Justizberichtes. Anna Masoner hat mit ihm gesprochen und nachgefragt, ob man Verbrechen mit dem Computer aufklären kann.

(Digital.Leben)