Wiener ComBase-Gruppe in Konkurs
237 Dienstnehmer betroffen
Der in Wien ansässige Telekom- und IT-Dienstleister ComBase CEE geht samt seinen Schwester- und Tochterunternehmen in Konkurs. Am Montag wurde das Insolvenzverfahren beantragt, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Montag mit. Die Gruppe zählt 237 Dienstnehmer in Österreich und soll fortgeführt werden. Der Konkurs sei unausweichlich, da auch von der deutschen Mutter keine finanzielle Unterstützung mehr zu erwarten sei, so der KSV.
Umsatzrückgänge bei drei Töchtern
Ob eine Sanierung im Konkurs und ein Fortbetrieb möglich seien, würden die weiteren Überprüfungen zeigen, so die Gläubigerschützer. Als Insolvenzursachen werden in den Konkursanträgen außerordentliche Aufwendungen infolge von Umstrukturierungen im Konzern genannt. Bei drei Töchtern werden auch Umsatzrückgänge angeführt, teils durch den Ausfall von Hauptkunden. Zur Holding ComBase CEE wird auf den Wegfall aller Einnahmen wegen Zahlungsproblemen der Töchter hingewiesen.
Ihren Sitz haben die ComBase Central Eastern Europe Holding AG und ihre Töchter T-CrossOVER Marketing GmbH, TeleTEK Telekommunikations-Service GmbH & Co KG und T-LogiCOM Logistik GmbH sowie die Schwester ComBase Austria GesmbH in der Laxenburger Straße 254, Wien-Liesing.
(APA)
