Musikindustrie mahnt Unternehmen ab
Nachdem die Musikindustrie schon seit geraumer Zeit die Netzwerke von Universitäten im Visier hat, weil Studenten über diese Musik tauschen, sollen anscheinend auch Unternehmen verstärkt in die Verantwortung genommen werden.
Die Recording Industry Association of America [RIAA] hat dazu jetzt 300 Firmen in den USA abgemahnt, weil in ihren Firmennetzen angeblich illegal Musik getauscht wird.
In dem Brief wird vor ernsten Konsequenzen gewarnt und ein entschiedenes Vorgehen gegen die Tauschaktivitäten gefordert.
Mit einem Brief an 2.000 US-Rektoren hat die Film- und Musikindustrie im letzten Herbst die Universitäten unter Druck gesetzt, gegen die illegalen Tauschbörsen-Aktivitäten ihrer Studenten hart vorzugehen.
Hollywood jagt Campus-PiratenLogfiles im Anhang
Die RIAA teilte nicht mit, welche Firmen konkret abgemahnt wurden, aber die meisten [35 Prozent] sollen aus der IT-Branche sein.
In den Abmahnungen wird jeweils auf bestimmte IP-Adressen in den Firmennetzwerken hingewiesen, über die Musik via Kazaa und Co. angeboten wird.
Den Briefen war als Beweis auch jeweils eine CD mit entsprechenden Logfiles beigelegt.
In einem Brief an 1.000 Unternehmen und Behörden forderte der deutsche IFPI-Vorsitzende Gerd Gebhardt im Februar die Geschäftsführungen dazu auf, aktiv Maßnahmen gegen den Musiktausch in ihren Firmen zu ergreifen, und warnte gleichzeitig vor juristischen und sicherheitsrelevanten Konsequenzen der illegalen Nutzung von Tauschbörsen.
Tauschbörsenabstinenz per Mustervertrag
