S&T mit weniger Umsatz
Wiener IT-Dienstleister für das laufende Jahr optimistisch
Der börsennotierte Wiener IT-Dienstleister S&T konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 den Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht entziehen. Die Gesamtumsätze gingen nach vorläufigen Zahlen auf 512 nach 522 Millionen Euro zurück, das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Jahresvergleich von 13 auf 9,1 Millionen Euro. Für 2008 werde ein ausgeglichenes Nettoergebnis erwartet, teilte S&T am Mittwoch ad hoc mit.
"Wir sind angesichts der Wirtschafts- und IT-Marktentwicklung insgesamt zufrieden mit 2008", sagte S&T-Geschäftsführer Christian Rosner. Als problematisch hätten sich neben den Kursvolatilitäten die aufgrund der Zurückhaltung der Banken schwierigere Finanzierung von Großprojekten erwiesen. Außerordentliche Kosten seien zudem durch notwendige Projektsanierungen und die Neuorganisation entstanden.
Guter Dinge ist der IT-Dienstleister für das laufende Jahr, auch wenn das prognostizierte Wachstum auf dem gesamten IT-Markt eher gering ausfalle. Aufgrund der stabilen Aufstellung im Kunden- und Finanzierungsbereich werde S&T das Jahr 2009 "gut überstehen" und im zweiten Halbjahr 2010 weiter wachsen. Zum Jahresende beschäftigte S&T 3.135 Mitarbeiter und hielt damit die Mitarbeiteranzahl im Vergleich zu 2007 stabil.
(APA)
