"Zero Strikes Out" für Internet-Staatssekretärin
Admins blockieren Zugriff auf Bilder im Web
Die frisch ernannte französische Staatssekretärin für neue Technologien, Nathalie Kosciusko-Morizet, ärgert sich über den restriktiven Internet-Zugang in ihrem Büro. "Wegen der strengen Sicherheitsbestimmungen kann ich keine Website mit Bildern öffnen", sagte sie der Zeitung "Le Parisien" (Dienstag-Ausgabe).
Kein YouTube
Sie habe nicht einmal Zugang zu Angeboten wie YouTube. Zu ihren neuen Aufgaben zählt unter anderem die Förderung der Wirtschaftsaktivitäten im Internet. Premierminister Francois Fillon habe sich eigens ein Mobiltelefon mit Internet-Zugang zugelegt, um die Reglementierungen des Ministeriums zu umgehen, sagte Kosciusko-Morizet.
Die Staatssekretärin ist Mitglied der UMP, der konservativen Partei, der auch Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy angehört. Die UMP möchte noch im März ein Gesetz durchs Parlament drücken, auf dessen Grundlage Urheberrechtsverletzern auf Zuruf der Medienindustrie ohne Gerichtsverhandlung der Internet-Zugang gesperrt werden kann. Die UMP tritt auch auf europäischer Ebene massiv für dieses Modell der Internet-Sperren ein.
(dpa/futurezone)
