Russische Telekoms als Rekord-Sponsoren
Knapp 400 Millionen Euro für Olympische Winterspiele 2014
Die beiden russischen Telekommunikationskonzerne Rostelecom (Festnetz) und MegaFon (Mobiltelefonie) wurden als erste Kategorie-Eins-Partner für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 auf dem Sponsor-Sektor präsentiert.
Die beiden Konzerne hätten zugesagt, die Rekordsumme von 500 Millionen Dollar (387 Millionen Euro) bereitzustellen. Dies wurde im Rahmen eines Treffens von Russlands Regierungschef Wladimir Putin mit dem Koordinator des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jean-Claude Killy, in Sotschi am Samstag vermeldet.
Infrastrukturausbau
Die beiden Großsponsoren unterzeichneten einen Vertrag über 260 Millionen Dollar (203 Millionen Euro). Diese Summe ist laut Sotschi-Aussendung die höchste, die jemals ein einheimischer Sponsor in der olympischen Geschichte bereitgestellt hat. Zusätzlich haben sich Rostelecom und MegaFon dazu verpflichtet, rund 200 Millionen Dollar (156 Millionen Euro) in die Entwicklung und Modernisierung der Infrastruktur der Olympia-Region zu investieren.
Finanzierung trotz Wirtschaftskrise
Der russische Regierungschef hat dem IOC ungeachtet der Wirtschaftskrise die volle Finanzierung der Olympischen Winterspiele 2014 zugesichert. Die Finanzierung der Spiele durch den russischen Staatshaushalt sei sichergestellt, sagte Putin am Samstag bei einem Treffen.
Russische Medien hatten zuvor berichtet, dass der rasante Wertverlust des Rubels infolge der Finanzkrise die Veranstalter vor immer größere Probleme stelle.
(dpa/AFP)
