Entscheidung über B.net-Verkauf vertagt

BURGENLAND
23.01.2009

EVN-Tochter Kabelsignal AG ist Bestbieter

Am Freitagnachmittag ist die Entscheidung über den Verkauf des Internet- und Telekomanbieters B.net Burgenland Telekom GmbH an die EVN-Tochter Kabelsignal AG verschoben worden. Kommenden Donnerstag soll es eine weitere Sitzung geben. Bis dahin wolle man noch juristische Details des Kaufvertrages klären, hieß es von der BEWAG.

Kabelsignal steht als Bestbieter bereits fest. Der Kaufpreis liege bei 58,8 Millionen Euro. Damit befinde man sich um fast fünf Millionen Euro über dem Buchwert des Unternehmens, hatte BEWAG-Vorstandssprecher Hans Lukits Freitagnachmittag zuvor während einer Sitzungsunterbrechung erklärt.

Harte Konkurrenz

Nach Ansicht des BEWAG-Vorstandes führt "kein Weg daran vorbei, dass sich die Kabelunternehmen in Österreich zusammentun". Auf diese Weise würde ein zweites, großes Telekomunternehmen geschaffen. "Eine Stand-alone-Lösung ist für keinen auf Dauer wirtschaftlich darstellbar, weil die Konkurrenz hart ist", meinte Lukits. Deshalb sei es wahrscheinlich sinnvoll, dass sich hier die Kräfte bündeln.

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(APA)