Wie Rechenleistung ausgelagert wird
"Matrix" über "Cloud-Computing"
"Cloud-Computing" ist das jüngste Modewort im IT-Bereich. Es bedeutet, dass Rechenleistung, Speicherplatz, Programme oder ganze Computer an Serverfarmen ausgelagert werden und über das Internet zugänglich sind.
Die "Rechnerwolke" erledigt die Arbeit, wir sparen Energie und Geld für Software, Hardware und Wartung. Was mit Online-Mailanbietern in den 90er Jahren begonnen hat und mit dem Web 2.0 fortgesetzt wurde, findet nun unter dem Namen "Cloud-Computing" seinen Weg zu kostenlosen Anwendungen für Private und hilft Firmen, Kosten zu sparen, weil sie Infrastruktur auslagern.
Michael Fiedler betrachtet für "matrix" die Ursprünge von "Cloud-Computing", zeichnet die neuesten Entwicklungen nach und stellt die Frage nach der Sicherheit persönlicher Daten in der vernetzten Welt.
Am Sonntag in Ö1
Diese Beiträge sind am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" zu hören.
20 Jahre "Computer Space"
"Computer Space" im bulgarischen Sofia hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem der größten und bedeutungsvollsten Events für den IT- und Computer-Arts-Bereich in Südosteuropa entwickelt. Was vor zwei Jahrzehnten als elektro-akustisches Musikfestival begann, widmet sich mittlerweile auch Computergrafik, Animation, elektronischer Musik, Offline-Multimedia und Webdesign.
Auch wenn die digitale Kultur Südosteuropas häufig unter der Wahrnehmungsgrenze des Westens liegt: Einige Länder haben eine respektable "Elektronische-Kunst-Tradition": Bulgarien etwa hat sich in der elektronischen Musik und im Webdesign einen Namen gemacht, in Polen und Russland sind Filmkunst und Videokunst weit fortgeschritten. Einen Blick auf die aufkeimende Szene Südosteuropas werfen Margarita Köhl und Daniel Hufler. Sie waren Ende letzten Jahres in Bulgarien beim Jubiläum dabei.
(matrix)
