Ericsson streicht 5.000 Stellen
Weltgrößter Telekomausrüster verschärft Sparprogramm
Der weltgrößte Telekomausrüster Ericsson will sein Sparprogramm verschärfen und 5.000 Stellen streichen. Das gab das Unternehmen am Dienstag bei der Präsentation der Zahlen für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt. Dank einer soliden Nachfrage und positiver Währungseffekte verbuchten die Schweden im vierten Quartal ein kräftiges Umsatzplus. Die Gewinne wurden jedoch durch Kosten für den laufenden Unternehmensumbau geschmälert.
"Wir hatten eine solide Entwicklung im Jahr 2008", kommentierte Svanberg die Ergebnisse. Der Umsatz im Schlussquartal stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 67 Milliarden schwedische Kronen (6,2 Mrd. Euro). Der Überschuss schrumpfte allerdings belastet vom anhaltenden Konzernumbau um 31 Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen.
Vergangene Woche musste der gemeinsam mit dem japanischen Sony-Konzern geführte Handyhersteller Sony Ericsson wegen der Wirtschaftskrise und hoher Restrukturierungskosten einen unerwartet hohen Quartalsverlust von 261 Millionen Euro bekanntgeben.
(APA/dpa/Reuters)
