Österreicher für Privatsphäre im Internet
Angst vor Sicherheitsproblemen weit verbreitet
Die Hälfte der Österreicher ist laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage der GfK Austria Sozialforschung dafür, dass das Internet "mehr überwacht" wird. Dabei wollen allerdings stolze 81 Prozent, dass die Online-Überwachung nicht "auf Kosten ihrer eigenen Privatsphäre" stattfindet.
50 Prozent sehen im Internet eine "Gefahr"
Weitere interessante Details: Etwa 70 Prozent der befragten Österreicher sprechen sich gegen "nicht jugendfreie Inhalte" wie Pornografie und Gewaltspiele im Internet aus. Nur zehn Prozent haben nichts an diesen Inhalten auszusetzen. Stolze 50 Prozent finden es "gefährlich, im Internet zu surfen".
Auch erstaunlich viele Österreicher fürchten sich davor, dass andere Menschen Informationen über sie im Internet finden könnten: Über 50 Prozent bereitet der "digitale Fußabdruck" Unbehagen.
Für die Umfrage hatte die GfK Austria im Sommer 2008 4.500 Menschen befragt. Davon gaben 3.951 an, auf das Internet zugreifen zu können.
(APA/futurezone)
