Stagnation bei Oracle
Währungseffekte drücken auf Gewinn
Beim erfolgsverwöhnten Datenbank- und Software-Konzern Oracle haben negative Währungseffekte den Gewinn zuletzt nicht mehr wachsen lassen.
Der Überschuss lag im Ende November abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal mit knapp 1,3 Milliarden Dollar praktisch auf Vorjahreshöhe. Den Umsatz steigerte der US-Konkurrent des deutschen SAP-Konzerns um sechs Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar (3,9 Mrd. Euro).
Der in den vergangenen Monaten zwischenzeitlich wieder stärkere Dollar drückte bei der Umrechnung auf die internationalen Einnahmen von Oracle. Um die Wechselkurseffekte bereinigt sei der Gewinn dagegen um zehn Prozent gestiegen, teilte Oracle am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Sitz in Redwood Shores (Kalifornien) mit. Der Umsatz legte auf dieser Basis sogar um zwölf Prozent zu. Analysten zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden.
(dpa)
