Immer öfter "verschwinden" Informationen

Ö1
28.11.2008

Am Sonntag in "matrix"

In den vergangenen Monaten haben sich aus verschiedenen Ländern die Meldungen über gestohlene Laptops, verschwundene CDs und herrenlose Geheimakten gehäuft. Sind die Behörden, denen die Bürger ihre Geburts-, Melde-, Konto- und sonstigen Daten überlassen müssen, derartig ungeschickt, dass sie dauernd etwas verlieren? Sind sie so sorglos, dass sie auf vertrauliche Informationen nicht ordentlich achtgeben können? Datendiebstahl und der Handel mit vertraulichen Daten werden auf jeden Fall mehr und mehr ein einträgliches Geschäft, das Bewusstsein für die Gefährdung ist aber noch schwach ausgeprägt. Sonja Bettel hat nachgeforscht.

Daten-Strip

Der Beitrag ist am Sonntag um 22.30 im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" zu hören.

matrix.ORF.at

Seit es Web 2.0 gibt, vergeht fast kein Tag, an dem nicht neue Communitys online gehen. MySpace, Facebook und Co. sind nicht nur Kleber für neue soziale Kontakte, sondern auch ein gefundenes Fressen für Marketingfirmen. Auf der einen Seite klagen viele Menschen über das Eindringen des Staates in die Privatsphäre, auf der anderen Seite geben sie genau jene Daten freiwillig im Netz preis, die als besonders sensibel gelten. Astrid Schwarz hat sich umgehört, wie man in netzaffinen Kreisen mit Privacy in Sozialen Netzwerken umgeht.

(matrix)