Phisher greifen User von Google Mail an

SICHERHEIT
26.11.2008

Konzern weist Berichte über Sicherheitslücke zurück

Google hat am Dienstag (Ortszeit) Berichte über eine Sicherheitslücke bei seinem Webmail-Dienst Gmail zurückgewiesen, der auch unter dem Namen Google Mail bekannt ist. Vielmehr, so Google-Sprecher Chris Evans im Sicherheitsblog des Unternehmens, habe es sich bei den von Usern berichteten Unregelmäßigkeiten um eine Phishing-Attacke von außerhalb gehandelt. "Unsere Untersuchung hat keinen Hinweis auf eine Sicherheitslücke bei Gmail ergeben", so Evans.

Klassischer "Phishzug"

Die Angreifer hatten E-Mails an die User von Googles Maildienst versandt, die diese dazu bringen sollten, sich mit ihrem Usernamen und Passwort auf in betrügerischer Absicht angelegten Domains wie Google-hosts.com einzuloggen. Die dadurch gewonnenen Daten nutzten die Phisher dann, um die somit geknackten Mailaccounts für ihre Zwecke umzukonfigurieren. Der Angreifer habe die Konten so eingerichtet, dass sie Nachrichten bestimmter Webdomain-Anbieter automatisch weiterleiten.

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