Game City in Hollywood
Wie Spiele die Filmwelt verändern
Das überaus erfolgreiche Computerspiel "Grand Theft Auto IV" wurde im Frühjahr 2008 präsentiert, zeitgleich mit der Premiere des Blockbusters "Iron Man". Hollywoods Studioanalysten und Produzenten machten sich große Sorgen, die Kids und Jugendlichen – die Kernzielgruppe Hollywoods – könnten lieber zu Hause bleiben und vor dem Computer das neue Spiel ausprobieren, als ein Kinoticket zu kaufen. "GTA" spielte in der ersten Woche nach Erscheinen 500 Millionen US-Dollar ein, der Film "Iron Man" brachte es auf 122 Millionen.
"Digital.Leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Serie ist auch gratis als Podcast abonnierbar.
"Digital.Leben" als Podcast
Nicole Dietrich hat nachgefragt, wie Video- und Computerspiele auf Hollywood abfärben. Erzählt man im Kinofilm heute anders - in Anbetracht der Tatsache, dass das zugkräftigste Konkurrenzmedium nicht mehr das Fernsehen, sondern das interaktive Computerspiel ist? Einschätzungen des Filmjournalisten und Filmwissenschaftlers Joachim Schätz.
(Digital.Leben)
