Norwegen gibt Geld für Open Source

FOSS
17.11.2008

OpenOffice für die Verwaltung

Die norwegische Verwaltungsministerin Heidi Grande Roeys hat am Montag angekündigt, das nationale Zentrum für freie Software (Friprogsenteret) mit zwei Millionen Kronen (228.000 Euro) zu fördern.

Anpassung von OpenOffice

Das Geld soll dazu verwendet werden, die freie Bürosoftware OpenOffice für Regierungsaufgaben anzupassen und zur Publikation öffentlicher Berichte, für Abrechnungen und zur Archivierung einzusetzen. Auch die Schnittstellen zwischen OpenOffice und Branchenanwendungen im Regierungsbereich sollen verbessert werden.

Das Land möchte damit seine Abhängigkeit von Microsoft und anderen großen Software-Herstellern reduzieren. Ein entsprechendes Regierungsprogramm geht auf das Jahr 2006 zurück.

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(AP/futurezone)