Intel investiert mehr in Vietnam

Chips
10.11.2006

Eine Milliarde US-Dollar für neues Werk

Nachdem Anfang der Woche offiziell grünes Licht gegeben wurde, will Chiphersteller Intel nun eine Milliarde US-Dollar in Vietnam investieren. Damit verdreifacht der US-Konzern die Investitionen in dem asiatischen Land.

Mit dem Geld soll die geplante Testanlage Saigon-High-Tech-Park vergrößert werden. Das Anfahren des Werks werde sich um rund zwei Jahre auf 2009 verschieben, erklärte Intel am Freitag.

Die Welthandelsorganisation [WTO] hatte am Dienstag offiziell Vietnams Aufnahme als 150. Mitgliedsstaat beschlossen. Das kommunistische Land mit 82 Millionen Einwohnern bemühte sich seit Gründung der WTO 1994 um eine Mitgliedschaft.

Schnell wachsende Wirtschaft

Die Technologiebranche spielt in Vietnam bisher eine relativ kleine Rolle. Das Land exportiert unter anderem Kaffee, Pfeffer und Reis. Es verfügt nach China über die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft Asiens.

(Reuters)