Datenbrille erweitert die "reale Welt"
Auf der Cebit wurde ein Forschungsprojekt zur "erweiterten Realität" präsentiert. Dabei werden Zusatzinformationen über die "reale Welt" gelegt.
Das Projekt unterstützt die Modellierung mit Hilfe einer Stereo-Sichtbrille. Das System erzeugt ein Modell aus Freiformflächen und erfasst die Hand- und Kopfbewegungen des Benutzers mit einem eigenen Tracking-System. Diese werden dann wieder auf das virtuelle Objekt übertagen.
Der Vorteil von AR- oder Mixed-Reality-Systemen liegt nach Angaben des entwickelnden Fraunhofer Instituts vor allem in ihrer intuitiven Bedienbarkeit. Damit entfällt die Notwendigkeit für umfangreiche Bedienungsanleitungen und lange Einschulungsphasen. Gleichzeitig werden damit Arbeitsabläufe wie die Entwicklung von Prototypen beschleunigt.
"Augmented Reality"
Im Leitprojekt "ARVIKA" haben sich zahlreiche Unternehmen und
Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Sie wollen Technologien
für "Augmented Reality" [AR] für die Entwicklung, Wartung und
Produktion von Autos oder Flugzeugen sowie Anlagen zur Marktreife
bringen.
ARVIKAFür Servicetechniker und Konstrukteure
Erste Nutzer des Systems sollen Servicetechniker oder Konstrukteure sein. "Das System leitet den Techniker Schritt für Schritt an, indem es ihm visuelle und akustische Anweisungen erteilt.
Gleichzeitig hat er die reale Anlage im Blickfeld und kann unmittelbar die Instruktionen ausführen", erläutert Didier Stricker, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung.
