Oracle unterstützt UnitedLinux
Oracle weitet sein Linux-Engagement aus. Der Konzern werde künftig für UnitedLinux umfassende Unterstützungs- und Wartungsverträge anbieten, kündigte das Unternehmen auf der Cebit in Hannover an:
"Wir werden künftig UnitedLinux genauso unterstützen wie unsere eigene Software und Lösungen für jedes Problem anbieten, egal ob die Fehler auf der Ebene der Oracle-Programme oder des Betriebssystems aufgetreten sind", sagte Dave Dargo, Oracle Vice President Linux Program Office.
"UnitedLinux wir damit Teil der 'Unbreakable Linux'-Plattform."
In der Initiative UnitedLinux haben sich die Linux-Unternehmen SuSE, SCO, Conectiva und Turbolinux zusammengeschlossen. UnitedLinux will vor allem den Einsatz des freien Betriebssystems in größeren Unternehmen vorantreiben und hat in den vergangenen Monaten Branchengrößen wie IBM, HP, Intel, AMD, Fujitsu-Siemens und andere als Technologie-Partner gewonnen.
Linux-Initiative gegen MicrosoftMeilenstein
Die Unterstützung durch Oracle sei ein wichtiger Meilenstein für UnitedLinux, sagte SuSE-Chef Richard Seibt.
Er verwies auf eine Studie des britischen Marktforschungsinstituts Butler Group, wonach die Lösung von SuSE beim Test von Funktion, Leistung, Stabilität und Sicherheit von Servern das Windows-2000-System von Microsoft geschlagen habe.
Das neue SuSE Linux 8.2, das "beliebteste Linux- Paket für Heimanwender in Europa", soll nach Angaben von Seibt Anfang April in den deutschen Buch- und Computer-Fachhandel kommen.
