EUnet dockt direkt an dicke Knoten an
Als erster österreichischer Provider schließt sich die EUnet in Kürze direkt an den LINX [London Internet Exchange] und den AMS-IX [Amsterdam Internet Exchange] an.
"Durch den Anschluss an die drei größten Internet Exchanges in Europa führen wir unseren Traffic zum überwiegenden Teil ohne Umwege über andere Netzwerke ab", erklärt Ferdinand Leitner, Vorstandsvorsitzender der EUnet AG. Dadurch könne man in Österreich "einzigartige Werte für Verfügbarkeit, Schnelligkeit, Sicherheit und Quality of Service garantieren".
LINX ist der größte und einer der ältesten europäischen Peering-Punktem, über den 85 Prozent des gesamt-europäischen Traffics laufen. In Spitzenzeiten fließen mehr als 24,5 GBit/s über den Internet-Knoten in London. Derzeit sind über 180 Internet-Service-Provider an den LINX angeschlossen wie auch Microsoft, Yahoo oder AOL UK. Seit seiner Gründung gilt der LINX als Triebfeder für die Entwicklung von Internet-Services in Großbritannien und ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Europa und den USA.
London Internet ExchangeDoppelt so breit am DE-CIX
Im September 2002 schloss sich EUnet an den deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX [Deutscher Commercial Internet Exchange] an. Die Kapazität der Anbindung musste nach fünf Monaten bereits verdoppelt werden. London und Amsterdam sind mit je einer STM-1-Leitung [155 Mbit/sec] an Wien angebunden.
Der AMS-IX besteht wie der LINX seit 1994. Mit einer Durchschnittsrate von rund 10 GBit/s ist der AMS-IX die zweitgrößte Exchange in Europa. Über 130 ISP vor allem aus Holland den USA, Großbritannien und Skandinavien sind mit dem AMS-IX verbunden. Auch Organisationen wie RIPE NCC und NIC NL hängen direkt daran.
Amsterdam Internet Exchange
