E-Card als Einbruchswerkzeug ungeeignet
Die Datenwiederherstellung einer Krankenkassen-Versicherungskarte führte die Ermittler der deutschen Kriminalpolizei direkt zur Wohnung eines Serieneinbrechers.
Während einer seiner nächtlichen Einbrüche verwendete dieser zum öffnen einer Haustüre seine Krankenkassen-Versicherungskarte.
Dabei brach die Karte ab. Ein Teil der Karte samt IC-Speicherbaustein blieb in der Tür stecken und wurde durch die ermittelnden Beamten später sichergestellt.
Weder der Hersteller der Karten noch der des Speicherbausteines waren allerdings in der Lage, den mechanisch stark beschädigten Baustein auszulesen. Im Datenrettungslabor von Convar in Pirmasens konnte der Baustein in einer Speziallösung von seinem Trägermaterial gelöst werden. Die Speicherzellen wurden über ein Steuerungssystem angesprochen und blockweise ausgelesen.
ConvarDumm gelaufen
Die auf der Karte gespeicherten Personaldaten führten die Ermittler dann direkt an die Haustür des Verdächtigen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten dem Beschuldigten diverse Einbrüche in den vergangenen zwölf Monaten nachgewiesen werden, die mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden können.
