IBMs Beratungssparte im Aufwind
IBM beginnt nun die ersten Früchte der Akquisition von PricewaterhouseCoopers-Consulting [PwC] zu ernten.
Seit der Übernahme im Vorjahr konnten bereits 70 Prozent der ursprünglichen Kunden des IT-Beraters zurückgewonnen werden. Im Zuge der Bilanzskandale um Enron, WorldCom und Co. kehrten viele Kunden, die von PwC auch geprüft wurden, der Consulting-Sparte den Rücken.
Seit der Übernahme durch IBM konnten 110 von 149 Unternehmen, die den Berater gewechselt hatten, reakquiriert werden.
IBM hatte bei der Übernahme angekündigt, künftig um 50 Prozent mehr Umsätze im Dienstleistungsbereich erzielen zu wollen.
IBM will Teil von PricewaterhouseCoopers"Winback"-Programm
Insgesamt konnte der IBM-Dienstleistungssektor seit der PwC-Eingliederung 36 Deals mit einem Wert von jeweils rund einer Mrd. USD abschließen.
Ginni Rometty, General Manager von IBM Business Consulting Services [BCS], hat dafür ein eigenes "Winback"-Programm gestartet. Die finanzielle Performance von IBM BCS blieb bis dato noch ein Geheimnis.
IBM merkte nur an, dass die Übernahme im Consulting-Bereich im vierten Quartal zu einem Geschäftszuwachs von rund 56 Prozent führte. Umsatz- und Gewinnzahlen blieb Big Blue allerdings schuldig.
